Tempio August 2006
Das Gericht muß, nach 1. Petrus 4:17, am Hause
Gottes anfangen.
Es hat den Anschein, dass die Zeit gekommen ist.
Manchmal meinen wir dass die Christen nur in den
kommunistischen oder islamischen Staaten verfolgt
werden. Ganz sicher ist dort die Verfolgung
evident.
In der sogenannten freien Welt werden die
Christen auf hinterlistiger Art und Weise
verfolgt .
Daher versagen viele Christen und merken es gar
nicht.
In der Welt ist es ganz normal das Familie
auseinander gehen. Wenn einem der Mann oder die
Frau nicht mehr gefällt sucht man sich eben eine
andere. Vor einigen Jahren schien es unmöglich
daß so etwas auch unter Gläubigen passieren
könnte. Leider ist die Mentalität der
Gläubigen inzischen so unterwandert, daß viele
Gläubige die Meinung der Welt teilen. Wir haben
inzwischen in jeder Gemeinde geteilte Familien.
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Was für eine Schande. Da verliert man
fast den Mut das Evangelium zu verkündigen.
Am 14. 05. haben wir einen Bruder aus der Gemeinde
ausgeschlossen, wegen seiner Scheidung und festen Absicht,
so bald wie möglich wieder zu heiraten.
Seit Oktober 2005 haben wir 3 Älteste in der Gemeinde
Sassari.
Seit April haben wir für die Gemeinde
Alghero einen schönen Gemeinderaum gemietet.
Zur Einweihung waren der stellvertretene Bürgermeister
und der Oberste der Polizei gegenwärtig.
Wir freuen uns für einige neue Frauen, die zur Gemeinde
Alghero mit Eifer und großer Freude kommen. Auch eine
geschiedene Frau ist nach Jahren zurückgekommen. Sie
hatte uns verlassen, weil sie wusste, daß wir mit einer
Wiederverheiratung von ihr nicht einverstanden gewesen
wären.
Petrus hat die Bibelstunden über den Römerbrief
beendigt. Bruno hat nun wieder die Leitung der Stunden
übernommen.
Jessika, unsere Enkelin macht uns große Freude.
Sie ist dem Herrn hingegeben und hilft anderen
Jugendlichen in der Nachfolge. Nach einer Predigt in der
Gemeinde Porto Torres sagte sie mir: "Heute
verdienst du einen extra Kuß". Ich fragte "Warum?".
Antwort: "Deine Predigt hat mir weitergeholfen".
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Was Tempio betrifft haben wir wöchentlich
unsere Bibelstunden mit Maurilio. Er ist treu und
fehlt nie. Nach unserer Erkenntnis hat er das Heil
erfaßt.
Inzwischen hat er mit seiner Frau und den beiden Söhnen
mit uns drei Versammlungen besucht. Seine Söhne sagten
dass sie noch nie so viele fröhliche Leute
zusammengesehen hätten. Seine Frau meinte dass wir alle
wie bezaubert wären.
Wir sind jeden Sonntag in einer anderen Gemeinde und
wenigsten einmal im Monat halten wir eine Bibelstunde in Alghero
und Porto Torres.
Ich bereite alle Bibelstunden schriftlich für die
Geschwister in Alghero vor.
Wir hatten vor mit
der Gruppe von der Gefährdetenhilfe das
Gefängnis in Sassari zu besuchen und am Strand
von der "Isola rossa" Zeugnis zu geben.
Dort sind im Sommer viele Einwohner aus Tempio.
Für das Gefängnis bekamen wir keine Antwort auf
unsere Anfrage und am Tag unseres Einsatzes am
Strand regnete und stürmte es. Unsere
Telefonleitung haben wir bis heute noch nicht
bekommen. Inzischen haben wir zwei Handy .
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Am 4. Juni habe ich einen Ausflug mit
dem Rotery Club auf den Limbaraberg gemacht .
Im März nächsten Jahres planen wir eine
Bibelausstellung. Wir wollen dafür beten.
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