Wir preisen unseren Herrn für Sein Durchtragen und bitten Ihn täglich uns zu helfen, treu zu sein. Ich erwarte neue Hinweise vom Herrn über die Weiterführung der Arbeit in Sardinien.
Wer hätte je daran gedacht eine UKW Station eröffnen zu können. Doch der Herr hat uns dafür die Augen geöffnet und wir erreichen heute 24 Stunden am Tag die halbe Insel mit dem Evangelium.
Dasselbe ist für den Gebrauch der Internetseiten wahr. Ich hätte mir nie einen Computer gekauft. Ich fühlte mich unfähig einen zu gebrauchen. Doch eines Tages überzeugte mich Hans Kraettli und schenkte mir einen. Heute kann ich mir keine Vorbereitung für die Bibelstunden ohne Computer mehr vorstellen.
Doch einen Computer haben und das Evangelium im Internet verbreiten ist noch ein großer Unterschied. Der Herr schenkte den Gedanken und die Gnade sodass wir heute Freunde von Hawaii bis nach Australien haben, die meine Bibelstudien benutzen. Ich möchte gerne die Webseiten erweitern. Dies geht aber aus Zeitmangel sehr langsam voran.
Um zum anfänglichen Gedanken zurückzukommen, was hat der Herrn noch mit uns vor?
Körperlich bin ich nicht mehr so auf dem Damm und die Arbeit nimmt nicht ab, obwohl wir inzwischen pensioniert sind. Jedenfalls erfreuen wir uns des Friedens, den der Herr uns schenkt und erwarten vom Herrn, dass er mit uns größere Dinge tut als in der Vergangenheit, denn Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig und damit wollen wir rechnen.
Wir wären auch bereit eine neue Gemeinde irgendwo anzufangen, falls dies Sein Wille wäre.
Anfang 2001 konnte allen Häftlingen im Gefängnis Alghero ein Abreiskalender geben werden.
Gian Luca und Nella, im vollzeitigen Dienst aus der Gemeinde Porto Torres, haben in der Zusammenarbeit mit Nino und Marina (Sennori) und Gian Franco und Stefania (Sassari) am 14. 01. 2001 in Sennori ein Lokal für Jugendliche eröffnet. Sie haben dort auch 1000 Kalender verteilt. Allerdings bereiten sie uns auch einige Kopfschmerzen.
Einige Geschwister aus Alghero gehen weithin wöchentlich ins Altersheim. Ein einfacher Bruder gibt eine Botschaft. Er hat grosse Freude daran und auch wir, denn dies ist sicher eine gute Entwicklungsmöglichkeit für ihn.
Bericht von Antonio Siniscola 21.5.01
Am 2. Mai kehrten Elio Cireminna und ich von der Ältestenkonferenz in POGGIO (bei Florenz) zurück, wo wir uns drei Tage intensiv mit dem Thema Vereint (eins) in der Wahrheit beschäftigten. Es motivierte mich, sogleich in unseren Gemeinden über das sehr wichtige Thema zu sprechen.
Soeben sind meine Frau und ich von einer dreitägigen Missionsreise zurückgekommen. Freitag trafen wir uns mit GIANPAOLO in ORISTANO und begannen mit ihm gemeinsam die Rundreise.
In S. ANNA ARRESI warteten neun Personen darauf, durch Gottes Wort im Glauben gestärkt zu werden. Am Abend beherbergte uns TONINA, die um ihres Glaubens willen von Mann und Kindern verlassen wurde. Den nächsten Tag weilten wir in MARINA DI PULA, wo wir eine weitere Gruppe von 5 Seelen ermuntern konnten. Eine Lehrerin war von der Botschaft besonders tief berührt.
Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns und erreichten die dritte Gruppe in QUARTU S.ELENA, 50 km entfernt, und fanden 10 Gläubige vor. Diese und die beiden anderen Gruppen werden von Gianpaolo wöchentlich betreut. Unter den letzteren war ein junger Rechtsanwalt, der wie alle anderen mit großem Interesse dem zweistündigen Gespräch folgte.
Nach einer Stunde Autofahrt gelangten wir zu einer Familie in GUSPINI. Der Mann ist ein Freund aus Solingen, mit dem ich zusammen im Tiefbau arbeitete, als ich den Unfall hatte, der mein Leben veränderte. Sie machten uns ein großes Fest, und auch zu ihnen sprach ich vom Herrn Jesus.
Zu später Stunde machten wir uns auf die Rückfahrt nach Oristano, wo ich am nächsten Morgen Sonntag in der Gemeinde predigte. Am Nachmittag feierten Luisa und ich unseren 34. Hochzeitstag in der Gemeinschaft der Geschwister.
Gott ist wunderbar. Wenn ich auch bald 63 bin, ER erhält mich stark und klar für den Dienst, den ich nach wie vor mit Freuden in Seinem Namen tun darf.
Dem Feind der Seelen gefällt das freilich nicht. Er versucht alles, uns in unserer Arbeit zu hindern.
NUORO, die Hauptstadt der Entführungen ist unser Schmerzenskind und ein besonderes Kampffeld: Nachdem wir ganze drei Monate einen öffentlichen Gemeinderaum gemietet hatten, sind wir wieder in das Privathaus der Schwester I. zurückgekehrt. Die Mitarbeiter, denen wir am meisten vertrauten, das Ehepaar A., der Mann Diakon und Korrespondent der Gemeinde Siniscola(!), beherrschte die kleine Gemeinde auf ungute Weise, sodass Spannungen entstanden. Nun wollen die anderen nichts mehr von ihnen wissen und sprechen ihnen die Leitungsqualität ab. Wir sind sehr traurig, fahren aber in der mühevollen Arbeit mit wöchentlichen Bibelstudien fort mit übriggebliebenen 6 oder 7 Personen. Die Famileie A. kommen nicht mehr. Gott schenke ihnen Licht und Demut.
Es gibt ja wohl allerorten in der Gemeinde JESU Schwierigkeiten. Immer ist es eine Minderheit, die die Gemeinde trägt, während die Mehrheit sich treiben läßt und eher für Störungen gut ist. Gott habe Erbarmen mit diesen.
Die Studentin A. aus POSADA besucht regelmäßig die Gottesdienste in Siniscola. Sie sagt, sie habe sich bekehrt. Auch GIORGIO aus Posada besucht unsere Versammlungen treu und bekundet seine Freude im Herrn. Aber der Feind macht es ihm in der Familie schwer: Seine Frau will von Jesus absolut nichts wissen. Es ist offensichtlich: Sie hüllt sich ein in ihre katholische Religiosität.
TONINO und seine Frau sind mir im Dienst von großer Hilfe. Wir hoffen, daß auch G. aus seinem Tunnel heraus kommt. Zurzeit arbeitet er in der Straßenwacht und fährt einen Ambulanzwagen. Seine Frau erwartet in einem Monat ihr 4.Kind.
Unsere Beziehungen mit TORTOLI und OLBIA sind hervorragend. Sie freuen sich sehr über unsere Dienste am Wort. Der Herr schenkt uns viel Gnade.
Antonio
Ein Bericht von Volker Thimm
Auch dieses Jahr verbrachten wir wieder unsere Ferien bei unseren Geschwistern auf Sardinien. Zusammen mit der Familie Mistler hatten wir eine herrliche Gemeinschaft mit den Lieben vor Ort. Trotz mancher Rückschläge (Probleme in Nuoro) hat Antonio den Mut nicht aufgegeben. Unermüdlich besucht er Familien und erzählt ihnen von Jesus. Besonders beeindruckend für uns ist sein Bemühen um die, die im Laufe der Zeit sich vom Glauben abgewandt haben und nicht mehr zu den Versammlungen kommen. Immer wieder sucht er das Gespräch und möchte den Gefallenen wieder aufhelfen.
Seit unserem vorjährigen Besuch haben sich einige Dinge ereignet, die ich stichwortartig mitteilen möchte:
Anna, eine Schwester Antonios, hat Anfang des Jahres ihre Schwiegermutter und ihren Mann verloren. Sie hat sich sehr gut von ihrer halbseitigen Körperlähmung erholt, die Folge eines Gehirnschlages war. Sie besucht immer regelmäßig die Gemeindestunden und bleibt in ihrem Glauben fest. Ihre drei Kinder besuchen seit einiger Zeit auch die Gottesdienste. Wir konnten viele ermutigende Gespräche führen. Die älteste Tochter Serena erwägt mit ihrem Mann Massimo für einige Zeit nach Deutschland zu kommen. Die Familie hat immer wieder große finanzielle Probleme, da Anna 100% schwerbehindert ist und die Kinder keine Arbeit finden. Die Rente beträgt nur 400 DM.
Tonino Mele und seine Frau arbeiten viel in der Gemeinde mit. Tonino hilft Antonio beim Predigtdienst, seine Frau führt abwechselnd mit zwei anderen Schwestern die Kinderstunde.
Pietrina, eine andere Schwester Antonios, kommt nach 14 Jahren der Abwesenheit wieder zur Versammlung. Sie ist die Mutter von Tonino Mele. Nach einigen psychischen Problemen und der Erschütterung um den Arbeitsunfall ihres Mannes Salvatore hat sie sich wieder dem Glauben zugewandt. So sind nun zusammen mit der Mutter vier von den fünf Kindern dieser Familie gläubig. Das ist eine große Freude. Zwei wohnen auf dem Festland, die anderen gehören der Gemeinde Siniscola an.
Lucia, eine Schwester Antonios, besuchte die Versammlung in Siniscola, weil sie in den Sommermonaten in ihrem Ferienhaus auf der Saspidda wohnt. Sie und ihre Tochter sind gläubig. Es fanden viele ermunternde Gespräche statt, insbesondere die Tochter hat sich wieder ganz neu im Glauben orientiert.
In der ganzen Ferienzeit haben sich viele missionarische Gespräche ergeben. So fand zum Beispiel ein Turnier der Kollegen von Davide auf dem Fußballplatz des Centro Cristiano statt. Dies bot Gelegenheit, mit den Anwesenden von Jesus zu sprechen. Wir haben weiterhin die Zeit genutzt, mit der großen Verwandtschaft bekannt zu werden und Zeugnis von unserem Glauben abzulegen.
Auch in diesem Jahr hat es wieder verheerende Wald- bzw. Buschbrände gegeben (es ist ja kaum noch Wald da). Einer davon direkt vor unserer "Haustür", 4 km entfernt. Wir konnten vom Centro aus die Flammen sehen.
Antonio hat das ganze Jahr über wieder viel modernisiert und verändert. Insgesamt ist ein herrlicher Ort entstanden, der bis zu 70 Personen Platz bietet. So es der Herr zuläßt, werde ich selbst mit 30 Schülern meiner Schule im September zur Saspidda fahren.
Weiter aus SARDINIEN - NORD-WEST
Markus, 5.6.2001:
In den letzten Monaten ist meine Überzeugung gereift, daß ich mich mehr in die Radioarbeit einbringen sollte. Wir setzen die Hoffnung in ein kleines Team von Gemeindegliedern, die sich für einen Seelsorgedienst vorbereiten. Außerdem hat GIAN LUCA, der mir schon seit über einem Jahr in der Gemeinde tatkräftig zur Seite steht, neulich angekündigt, er wolle sich noch mehr der Gemeindearbeit widmen. Dafür sind wir dankbar.
Kürzlich haben wir auf dem Monte Alvaro einen 15(!) m hohen Mast mit vier Antennen aufgebaut. Die unterste befindet sich auf der gleichen Höhe wie unsere bisherige höchste. Der Mast hat eine Dicke von 30 cm. So hoffe ich, daß bis auf weiteres keine Reparaturen anfallen. Ich bin nämlich nicht ganz schwindelfrei.
Nun haben wir mit bürokratischen Hindernissen zu kämpfen. Die zwei Telefonate mit dem Mann, der für Zulassungen zuständig ist, waren recht problematisch. Rechts und links von uns werden neue Relaisstationen akiviert. Manche erhöhen über Gebühr ihre Sendestärke und stören dadurch andere. Aber sobald WIR eine klitzekleine Veränderung vornehmen, wird alles zum Problem. Wir würden, so wurde uns gesagt, auf einem Stück Landstraße EVENTUELL einen anderen Sender stören können ... Das ist absurd. Nun müssen wir demnächst Messungen vornehmen, um den Vorwürfen begegnen zu können.
Beten wir, daß all dieser Aufwand (auch finanziell) im Endeffekt eine entscheidende Verstärkung unseres Signals zur Ehre Gottes bewirkt. In ORISTANO müssen wir die Relaisstation verschieben, was einen neuen Mast erfordert."
Weiter Klaus und Evangelina
Bei der diesjährige Ältestenkonferenz waren wir für den Büchertisch verantwortlich. Das gab eine gewaltige Arbeit, obwohl unser Sohn Markus und zwei Brüder der sardischen Gemeinden geholfen haben.
Auch in diesem Jahr hatten wir eine Schweizer und zwei deutsche Feriengruppen hier. Ich habe sie für 2 Tage begleitet, mit ihnen einen Gottesdienst in einer Gemeinde gemacht und sie in die Missionsarbeit hier eingeführt.
Wir hatten mit den, in Italien stationierten, Wiedernester Missionaren ein gesegnetes dreitägiges Treffen in Rom.
Vom 24. Juni bis zum 1 Juli hatte Evangelina ihre letzte Kinderfreizeit mit 40 Kinder im Alter von 7-12 Jahre.
Am Sonntag den 5. August feierten wir mit einer deutschen Jugendgruppe den Gottesdienst im Pinienwald. Am Abend haben unsere Jugendlichen mit den deutschen Geschwistern ein Fussball Match ausgetragen.
Sonntag den 2. September haben 8 Täuflinge ihren Glauben an Jesus bekannt. 4 Täuflinge waren aus Alghero als Frucht des Büchertisches.
Vom 6. 14 Oktober hatten wir Bruder Richard Wiskin unter uns, der mit Dias über Sintflut, Archäologie und Evolution gesprochen hat.
Sonntag
07. 10. 0110:00 Alghero Gottesdienst
Richard18:30 ALGHERO -TEATRO CIVICO Warum lässt Gott es zu? Dienstag
09. 10.9:30 RADIO Ausgrabungen in Jericho 21:00 SASSARI
Teatro Ferroviario C.so Vico 14Dinosaurier u. was die Bibel dazu sagt Mittwoch
10. 10.17:00 SASSARI
Aula GreciLasst die Fakten sprechen 21:00 SASSARI
Teatro FerroviarioSpuren der Sinnflut Donnerstag
11. 10.11.45-13.15 Istituto Gius. Dessi Lasst die Fakten sprechen 17.00 SASSARI
Aula GreciaDer Pudel u. seine Wölfin 21:00 SASSARI
Teatro FerroviarioDer Geisterbaum Freitag
12. 10.17:00 SASSARI Aula Grecia Vle Mancini Die Chinesen und die Arche Noah Sonnabend
13. 1020:30 PORTO TORRES
Scuola Media V. Monte AngelluSpuren der Sinnflut
Wie viele Bibelstunden habe ich mit den Geschwistern im Laufe der 38 Jahre, die wir hier sind, gehalten? Nur in den letzten beiden Jahren haben wir einen Kursus über Evangelisation und Weiterführung durchgenommen, die kleinen Propheten studiert, in drei Kursen die Grundlagen für die Seelsorge gelegt. Leider sind wenige Geschwister durch diese Studien geistlich gewachsen. Ich habe verstanden dass es prinzipiell darum geht, dass die Geschwister lernen persönliche Gemeinschaft mit dem Herrn zu pflegen. Somit haben wir angefangen das Mathäusevangelium in der stillen Zeit zu lesen (lesen, meditieren und anbeten, nicht studieren). Der Reihe nach teilen wir uns dann mit welche Dinge uns zur Anbetung geführt haben. Anbetung und Zeugnis stehen im Mittelpunkt.
In der Gemeinde Sassari machen die beiden Brüder, die mit mir die Verantwortung tragen (Marcello und Gianluca) einen Fernbibelkursus mit der Bibelschule in Rom und unterrichten darin dann die Gemeinde. Wir sind an einer dieser Versammlungen dabei (denn wir haben zwei Bibelstunden am Donnerstag - um 18.30 und 20.30). Wir freuen uns über diese beiden Brüder und erwarten, dass sie zu guten Leitern heranwachsen.
Büchertisch
Dadurch dass Evangelina den Platz ändern konnte sie mit vielen neuen Menschen in Kontakt kommen. Sie verteilt im Durchschnitt 60/100 Traktate. Es sind schon drei Jahre, dass sie diese Aktivität ausübt. Von Montag bis Samstag besucht sie dann diese Kontakte.Auch in Porto Torres, Bosa und Sassari haben jeweils zwei Schwestern einem Büchertisch auf dem Markt.
Wir haben eine Familie kennen gelernt, die für 20 Jahre die Versammlung bei Tito di Nunzio in Deutschland besuchte. Sie wohnt nun schon seit 10 Jahren in Alghero ohne, dass sie eine Gemeinde gesucht haben. Wir haben sie verschiedene male besucht. Sie sind auch ein Mal zum Gottesdienst gekommen, aber Salvatore hat nicht erkannt, dass jeder Christ zu einer örtlichen Gemeinde gehört und dort gemäss der ihm gegebenen Gaben tätig sein sollte.
Seit einiger Zeit kommen fünf neue Personen in der Gemeinde Alghero (zwei junge Männer und drei Frauen).
Eine weitere Familie, die aus Deutschland hier hergezogen ist besucht die Gottesdienste seit Weihnachten. Der Mann ist Sarde und seine Frau aus Süd-Korea. Sie ist gläubig kann aber bis heute nur deutsch reden.
28.11.2001 - Morgen werde ich, so Gott will, eine Aussprache mit einer Schwester (?) haben, die, mit 3 Gerichtsanklagen, in der Scheidung von ihrem Mann lebt. Sie sagte, dass sie Busse getan hat und zur Gemeinde zurückkehren möchte. Wir hatten schon drei Aussprachen mit ihr und sagten ihr, dass sie dann die Anklagen zurückziehen und auf den Herrn vertrauen solle. Sie sagte ja hat es dann aber nicht getan. Nun will sie morgen, in Gegenwart ihrer Mutter, mit mir reden.
Am Sonntag werden wir ein Gespräch mit einem Bruder haben, der zu Evangelisationszwecken einen Verein gegründet hat und als Präsident Entscheidungen trifft, ohne mit den Verantwortlichen Brüdern der Gemeinden zu reden. Er ist als Präsident ja Entscheidungsfähig. Er hat, mit unserem Einverständnis ein Jugendzentrum, nach dem Vorbild von Martin Bühne, eröffnet, dass aber als Gemeinde funktioniert, indem er Brüder und Schwestern aus den Gemeinden einlädt und dort Dinge eingeführt hat, die wir nicht ohne weiteres billigen.
Die letzten beiden Dienstage (08. + 15. 01. 02) ist Petrus (der Mann einer Schwester der Gemeinde Alghero) mit drei seiner Freunde zur Bibelstunde gekommen, mit denen er schon seit einiger Zeit über den Glauben redet.
Wir haben vom Bischof eine Einladung zu einer Versammlung erhalten, um gemeinsam mit unserer Gemeinde, im Übereinklang mit dem Treffen des Papstes in Assisi, für den Frieden zu beten. Ich habe ihn am 15. 01. besucht und mit ihm klar über unseren Glauben gesprochen, was ihn aber nicht abhielt trotzdem auf ein gemeinsames Gebet zu bestehen. Ich sagte ihm, dass alle Gläubige unserer Gemeinde ehemalige Katholiken sind und dass wir wohl an den gleichen Gott und Christus glauben aber das Heil in direkter Verbindung mit Christus erhalten und nicht durch eine Institution oder mittels von Priestern gespendete Sakramente.
Anschließend habe ich auch mit dem orthodoxen Bischof gesprochen und versucht ihm das Gleiche klar zu machen.
Wir beten
für das Wachstum der Brüder, die für die Übernahme der Gemeinden vorgesehen sind und auch um Weisheit, um ihnen helfen zu können. Einen von ihnen wollen wir halbtags anstellen;
für die Arbeit unter den Priestern in Alghero, die ich im Dezember 2000 angefangen habe und seither, der freien Zeit entsprechend, weiter führe;
um die Bekehrung wenigsten eines Senegalesen. Abraham scheint ehrlich zu sein, doch hat er das Evangelium noch nicht erfasst. Es ist auch für sie sehr schwer, das sie in moslemische Wohngemeinschaften leben.