Die Taufe
Der Sakramentalismus.
"Sakrament" bedeutet Heilszeichen, heilbringendes Mittel, Gnadenmittel. Der Sakramentalismus tauchte bereits in der frühen Kirche auf.
Als im Jahr 313 n.Chr. die römische Staatskirche entstanden war, ging es mit dem geistlichen Leben sehr schnell bergab. Echte, lebendige Jesus-Nachfolge wich einer faden, abgestandenen Dogmenfrömmigkeit.
Im 4. Jahrhundert lehrte der bekannte Kirchenvater Augustin: "Kommt das Wort zum Element, so wird daraus ein Sakrament."
Das heißt: Brot und Wein plus Einsetzungsworte ergeben das Sakrament des Abendmahles;
Wasser plus Taufbefehl ergeben das Sakrament der Taufe, usw.
Das Sakrament führt dazu, das der Mensch, anstatt in die Erlösungstat Jesu zu glauben, in eine Handlung glaubt, die kein Heil gibt und ihn somit ins Verderben führt.Wir machen einen Sprung in das 20. Jahrhundert und betrachten die Taufpraxis in den beiden Großkirchen.
Die römisch-katholische Kirche lehrt heute über die Taufe folgendermaßen:
"Die Taufe ist das Sakrament, das den Menschen von der Erbschuld und der persönlichen Schuld befreit, das ihn Christus und seiner Kirche eingliedert. Es ist also die Pforte zu neuem, übernatürlichem Leben. Die Taufe ist heilsnotwendig, die Taufe bewirkt die Nachlassung der Erbsünde, aller persönlichen Sünden sowie aller Sündenstrafe, ferner die Mitteilung der heiligmachenden Gnade, die Eingliederung in Christus, die Zugehörigkeit zur Kirche" (Zitat aus Neuner-Roos "Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung", 11. Auflage, S. 362) .Das ist Sakramentalismus pur!
Die Tauflehre der Evangelischen Landeskirche lautet ähnlich:
"Die Kirche tauft im Gehorsam gegen den Befehl Christi. In der Heiligen Taufe nimmt der dreieinige Gott selbst den Menschen an sich, löst ihn vom Fluch der Sünde und des Todes, wendet ihm als seinem Kinde alle guten Gaben zu und gliedert ihn seiner Gemeinde ein. Dies will vom Getauften täglich neu in Dankbarkeit geglaubt und in tätiger Liebe bezeugt werden ...
Es entspricht kirchlicher Ordnung, dass die Kinder bald nach ihrer Geburt getauft werden ...
Durch die Taufe wird der Mensch Glied der Gemeinde Jesu Christi. Deshalb sollen die Kinder in der Kirche und am besten in einem Gottesdienst der Gemeinde getauft werden ..." (Zitat aus der "Kirchlichen Lebensordnung". Die Heilige Taufe, Fassung vom 11.11.83 der Evangelischen Landeskirche von Baden).Auch das ist Sakramentalismus.
Der Sakramentalismus eine geistliche Blockade im Blick auf Bekehrung und Wiedergeburt.
Warum solite sich ein Mensch bekehren, dem gesagt wird, er sei durch die Säuglingstaufe bereits Christ?
Die Sakramentalisten irren. Heute lehrt die römisch-katholische Kirche sieben Sakramente,
die neuapostolische Kirche drei, die evangelische Kirche zwei, und die Bibel lehrt nur ein Sakrament.
Es gibt nur ein heilbringendes Mittel. Es ist der Glaube an den Herrn Jesus Christus.Der Sakramentalismus ist eine geistliche Blockade im Blick auf Bekehrung und Wiedergeburt.
Warum sollte sich ein Mensch bekehren, dem gesagt wird, er sei durch die Säuglingstaufe bereits Christ?
Die Sakramentalisten irren.
Heute lehrt die römisch-katholische Kirche sieben Sakramente, die neuapostolische Kirche drei, die evangelische Kirche zwei, und die Bibel lehrt nur ein Sakrament.
Es gibt nur ein heilbringendes Mittel. Es ist der Glaube an den Herrn Jesus Christus.Bis hier vom
KfG im Internet: http://www.kfg.org
BIBLISCHER GEMEINDE-DIENST
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Was lehrt die Bibel über Glaube und Taufe?Wird fortgesetzt